Why Prioritizing Self-Care is a Must

Warum die Priorisierung von Selbstfürsorge ein Muss ist.

Irgendwo zwischen Abgabeterminen, Nachrichten, Verantwortlichkeiten und der Fürsorge für alle anderen vergisst man die eine Person, die im Stillen alles zusammenhält: sich selbst.

Sich selbst zu vergessen geschieht nicht in einem dramatischen Moment. Es geschieht auf winzige, unsichtbare Weise. Wenn man „Es ist in Ordnung“ sagt, anstatt „Das hat wehgetan“. Wenn man seine Bedürfnisse unterdrückt, um Konflikte zu vermeiden. Wenn man sich selbst einredet, dass Ruhe Faulheit ist oder dass der Wunsch nach Zärtlichkeit einen schwach macht.

Aber hier ist die Wahrheit, vor der die meisten von uns sich drücken: Wenn man sich selbst vergisst, geht am Ende alles andere den Bach runter.

Die stillen Kosten des Verschwindens

Es gibt eine Art von Erschöpfung, die durch Schlaf nicht behoben werden kann – die Art, die entsteht, wenn man ständig für alle anderen da ist, aber nicht für sich selbst. Man wird zum Helfer, zum Problemlöser, zu demjenigen, auf den man sich verlassen kann. Und die Leute lieben das an einem. Aber mit der Zeit kann sich diese Liebe schwer anfühlen.

Man beginnt, sich wie eine Randfigur durch sein eigenes Leben zu bewegen. Man hört auf, kleine Dinge zu tun, die einem Freude bereiten – der lange Spaziergang, der gemütliche Kaffee, die Schleife, die man früher im Haar trug, einfach weil man sich dadurch schön fühlte.

Die Welt dreht sich weiter, aber man hat das Gefühl, leicht unscharf zu sein.

An sich selbst zu denken ist nicht egoistisch – es ist heilig.

Sich selbst zurückgewinnen bedeutet nicht, andere zu vernachlässigen. Es geht um Ausgeglichenheit.
Es geht darum, sich zu fragen: Was brauche ich heute wirklich? Und die Antwort darauf ernst zu nehmen.

Es könnte Stille sein. Es könnte Lachen sein. Es könnte sein, Nein zu sagen, ohne sich zu entschuldigen.
Es könnte etwas so Einfaches sein, wie mit einer Tasse Kaffee am Fenster zu sitzen und sich daran zu erinnern, dass dieser Moment – Ihr Atem, Ihr Körper, Ihr Sein – genug ist.

Eine Schleife tragen, eine Kerze anzünden, Tagebuch schreiben oder sich einfach nur sorgfältig die Haare machen – diese Dinge scheinen klein, aber sie sind Symbole. Sie sagen: Ich bin hier. Ich bin auch wichtig.

Die Kunst, zu sich selbst zurückzukehren.

Zu sich selbst zurückzufinden ist kein Prozess, der von einem Moment auf den anderen geschieht. Es ist eine sanfte, tägliche Übung, bei der man bemerkt, wann man sich verloren hat, und sich dafür entscheidet, zurückzukehren.

Sie können klein anfangen:
- Nehmen Sie sich morgens 10 ruhige Minuten Zeit, bevor die Welt etwas von Ihnen verlangt.
– Sprich mit dir selbst in dem Ton, den du für jemanden verwendest, den du liebst.
– Setzen Sie eine Grenze, die Ihren Frieden schützt.
– Tu jeden Tag eine Sache, die nur für dich ist.

Dies sind Akte des Selbstrespekts – nicht der Selbstverliebtheit.

Wenn du dich an dich selbst erinnerst, ändert sich alles.

Man fängt an, sich anders zu bewegen. Man spricht deutlicher. Man gibt sich nicht mehr mit halben Versionen von Frieden zufrieden. Man fängt wieder an, Schönheit zu sehen – nicht in der Perfektion, sondern in der Präsenz.

Und wenn du als ganzer Mensch auftrittst, wirst du auch für die Menschen, die du liebst, ein besserer Mensch.

Denn die Wahrheit ist einfach:
Die Welt braucht keine perfekte Version von dir.
Es braucht das echte – ausgeruhte, präsente, lebendige.

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